Was muss in eine KDV-Begruendung rein?
In die Begruendung gehoert die persoenliche Darstellung, warum es dem Antragsteller das Gewissen verbietet, im Krieg Menschen zu toeten oder daran mitzuwirken. Gefragt ist keine politische Abhandlung, sondern eine glaubhafte, individuelle Gewissensentscheidung gegen jeden Waffendienst, gestuetzt auf Artikel 4 Absatz 3 Grundgesetz. Hilfreich ist es, konkret zu schildern, wann und wodurch diese Haltung entstanden ist, welche Erfahrungen, Werte oder Ueberzeugungen sie tragen und wie sie sich im Alltag zeigt. Pauschale Floskeln oder das blosse Ablehnen eines bestimmten Krieges genuegen nicht, denn eine selektive Verweigerung wird nicht anerkannt. Kostenlose Formulierungshilfe bieten DFG-VK, EAK und die Zentralstelle KDV. Strukturierte Dienste wie **kriegsdienstverweigerung.help** fuehren mit gezielten Fragen durch die Pflichtangaben, ersetzen aber keine Rechtsberatung. Beizulegen ist zudem ein tabellarischer Lebenslauf.